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Der „RAD-BUS  

ist eine Fahrrad-Gemeinschaft auf dem Weg zur Schule und Arbeit. Er fährt wie ein Linienbus nach Fahrplan feste „Haltestellen“ an.  Der Erste Radfahrer an der Spitze der Gruppe, der „Busfahrer“, darf nicht überholt werden. Der letzte als der „Schaffner“ kümmert sich um Nachzügler. 

              -     RAD-BUS fahren macht Spaß !    -

 

Radler

 

Jeder radelt zunächst alleine zur nächsten RAD-BUS-Haltestelle in seiner Nähe und stößt dort nach festem Zeitplan auf die „seine“ RAD-BUS-Gruppe.

Sich mit Freunden zu verabreden, ist besonders beliebt. Dann vergeht die Fahrt wie im Flug. Bei Wind und Wetter und aufgehender Sonne beginnt der Morgen schon mit einem Abenteuer.

Der RAD-BUS verbessert aber nicht nur Lust und Laune, er macht auch mit dem Radfahren mehr vertraut und vergrößert den eigenen Aktionsradius. Wer Rad fährt, muss nicht mehr auf Bus oder  Mitfahrgelegenheit warten;  er ist frei und kann selber entscheiden, wann, wohin und mit welcher Route die Reise geht.

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Der RAD-BUS startet an der ersten Station mit wenigen Radlern. Wenn er Göppingen erreicht, ist er eine Gruppe aus bis zu zwei Duzend Schülern von der fünften bis zur letzten Klasse. Einige Erwachsene auf dem Weg zur Arbeit begleiten sie. Jung und Alt kommen ins Gespräch. Die Jungen können sich z.B. über ihre beruflichen Möglichkeiten austauschen; die Erwachsenen fühlen sich geehrt durch den Kontakt mit den Jungen.

Der Göppinger RAD-BUS ist aus dem früheren Fußweg zur Arbeit entstanden. Anfang des letzten Jahrhunderts liefen die Arbeiter morgens in kleinen Gruppen aus den Voralbdörfern etwa 10km zu Fuß zur Arbeit ins Filstal. In den späten 90-er Jahren haben ihre Enkel in Zell, Boll und Hattenhofen diese Tradition wieder aufgenommen. Seither wandern sie in jedem Sommer einmal bei Sonnenaufgang                 „Auf Traumpfaden zur Arbeit“. Aus dieser Fußreise ist 2009 der „RAD-BUS 20/21“ entstanden (20 und 21 sind die Ziffern der örtlichen Bus-Linien. -  Welche weiteren RAD-BUS - Linien kommen dieses Jahr neu hinzu ! ?  - Sind Sie, lieber NWZ-Leser, vielleicht auch mit dabei?).

Der RAD-BUS verkehrt von den Oster- bis zu den Herbstferien jeden Mittwoch und startet in Boll, Hattenhofen, Zell, Bad Boll, Heiningen, Eschenbach und sogar in Gruibingen. Er folgt soweit möglich den alten Feldwegen der Voralbbewohner ins Filstal. In Jebenhausen etwa kreuzt er die verkehrsreiche Hauptstrasse an der Fußgängerampel. Und auch beim Bergabfahren nach Göppingen ist Vorsicht mit Abstand zwischen den Radlern angesagt!  Die beiden ersten Radler, die „Busfahrer“ dürfen nicht überholt werden. Die Gesamtstrecke dauert 30 Min.(Heiningen) bis 60 Minuten (Gruibingen).

Bitte das Fahrrad vorher überprüfen und für die Jüngeren die Stecke vielleicht einmal im Bummel-Tempo mit den Eltern oder alleine erproben. - Jeder ist auf der Fahrt für sich verantwortlich bzw. es gilt auch hier  die berufsgenossenschaftliche Wegeversicherung. Ein Radhelm ist Pflicht. Regen ist kein Hindernis.

Dürfen wir auch Euch / Sie dazu einladen, 1x pro Woche den Tag einmal ganz anders zu beginnen? Wir können versprechen: die Radreise am Morgen begeistert und lässt Schule und Arbeit gelassen beginnen.  

Hattenhofen:

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